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WäschetrocknenWäsche wurde im Freien oder auf Trockenböden (Hängstatt) zum Trocknen aufgehängt. Oft hatte man über dem Herd in der Küche Trockenstangen. Die Wäscheleine wurde immer neu aufgespannt. Sie mußte immer sauber bleiben. Wurde sie nicht gebraucht, war sie auf einer Haspel aufgewickelt.
Wäschekluppen, Wäscheklammern
Wäschekluppensammlung im Museum Bernhardsthal
Schier unendlich ist die Form und Konstruktion der Wäschkluppen (Wäscheklammern). |
Bläuen, Bleichen, StärkenWaschblauBlaue Farbe (Indigo, Ultramarin, Kobaltblau) sollte den Gelbton aus der Wäsche entfernen. Die Wäsche erschien "weißer". Heute verwendet man Aufheller, die das ultraviolette Licht in sichtbares Licht umwandeln. Das ergibt "strahlende Wäsche". Bleichen, RasenbleicheStrahlend weiß sollte die Wäsche sein. Bevor es chemische Bleichmittel gab, wußte die Wäscherin die Kraft der Sonne und der Luft zum Bleichen der Wäsche zu nutzen. Man legte die getrocknete Wäsche bei Sonnen-schein einfach in das Gras, in der Hoffnung, daß der Boden sauber ist und daß keine Hühner darüberlaufen. StärkenDie Mode vergangener Jahrhunderte verlangte, daß Wäsche und Kleider gestärkt wurden (Gestärkte Hemdbrust, steifer Kragen, Manschetten, Rüschen und Spitzen) Man verwendete Reis- oder Kartoffelstärke. Nach dem Bügeln bekommt die Wäsche dadurch "Glanz". |